BRASILIEN Corrego da Prata
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Hibiskus, Steinfrucht, weinartig


REGION:
Sul de Minas, Muzambinho
FARM:
Fazenda Corrego da Prata, 1100-1200 m
VARITÄT:
Catuaí, Bourbon, Mundo Novo
PROZESS:
natural - fermentiert

Maria Julia erbte im Jahr 2007, nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes, dessen Farm und wurde ohne jegliche Erfahrung zur Kaffeeproduzentin. Die damalige Modestylistin (spezialisiert auf Kleider für festliche Anlässe) tauschte zeitweise das Studio, die Schere und die Nähmaschine gegen Ernte, Sieb und Traktor aus.
In den ersten Jahren versuchte die Witwe und Mutter von zwei Töchtern, die beiden beruflichen Karrieren parallel zu führen. Nach einem Gespräch mit einem Bekannten stellte sie jedoch fest, dass sie viel Geld mit der Farm verlor, weil sie weder mit den Arbeitsschritten noch... mehr

Maria Julia erbte im Jahr 2007, nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes, dessen Farm und wurde ohne jegliche Erfahrung zur Kaffeeproduzentin. Die damalige Modestylistin (spezialisiert auf Kleider für festliche Anlässe) tauschte zeitweise das Studio, die Schere und die Nähmaschine gegen Ernte, Sieb und Traktor aus.
In den ersten Jahren versuchte die Witwe und Mutter von zwei Töchtern, die beiden beruflichen Karrieren parallel zu führen. Nach einem Gespräch mit einem Bekannten stellte sie jedoch fest, dass sie viel Geld mit der Farm verlor, weil sie weder mit den Arbeitsschritten noch dem Cashflow vertraut war. Sie erkannte, dass sie neben ihrer Arbeit als Modestylistin nicht „nebenher“ eine Kaffeefarm verwalten konnte; vielmehr realisierte sie, dass das Leben einer Kaffeeproduzentin ein Vollzeitjob ist, für den sie eine professionelle Grundlage benötigte.
2012 traf Maria Julia eine klare Entscheidung: sie verkaufte ihr Atelier und widmete sich ausschließlich dem Kaffeeanbau. Um zu lernen, wie man eine Farm führt und verwaltet, nahm sie an einem Kurs für Kaffeetechniker am Instituto Federal Sul de Minas (Muzambinho) teil, den sie 2014 abschloss.
In den letzten 4 Jahren hat sie sich in das neue Kaffee-Abenteuer vertieft. Sie reorganisierte die Farmen: verkaufte eine der Farmen, die sie von seinem Ehemann geerbt hatte, und kaufte 2016 eine neue Farm in Muzambinho, um das Geld aus dem Verkauf zu investieren. Sie hat derzeit 2 Farmen im Süden von Minas, und baut auf insgesamt 72 Hektar Kaffee die Sorten Catuaí Amarelo, Catuaí Vermelho, Mundo Novo, Bourbon Amarelo und Tupi an. Die Hauptfarm befindet sich in Muzambinho und die zweite Farm, aufgeteilt in 4 weit voneinander entfernte Grundstücke, liegt in Nova Resende.
Maria Julias Hauptaugenmerk liegt darauf die Qualität des produzierten Kaffees zu verbessern. Gleichzeitig möchte sie ein zunehmend nachhaltiges Management erreichen, den Einsatz von Pestiziden minimieren, mehr organische Düngemittel verwenden sowie Quellen und die biologische Vielfalt auf dem Grundstück schützen. Sie folgt dem Weg der Nachhaltigkeit und setzt schrittweise neue Praktiken um. Der Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten liegt auf der Minimierung und Optimierung des Einsatzes von Pestiziden und dem Ersatz von Mineraldünger durch einen auf dem Bauernhof produzierten organischen Dünger. In den letzten Jahren hat sie eine Verbindung aus Stroh und gemischtem Kaffee mit Rinderdung verwendet.

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